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Vita

Anne Bruns studierte von 2008 bis 2010 Sozialwissenschaften (B. Sc.) und anschließend bis 2012 Politikwissenschaften (M. A.) an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Seit 2011 ist sie an der Professur für Sozialpolitik und Methoden der qualitativen Sozialforschung tätig, seit Anfang 2014 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihre Aufgaben umfassen Lehrtätigkeiten, Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie das Lehr- und Prüfungsmanagement des Lehrstuhls. Zusätzlich war sie von 2013 bis 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Europäischen Zentrums für Freie Berufe an der Universität zu Köln.

Sommersemester 2013
Hauptseminar „Altersbilder“

Wintersemester 2013/14
Hauptseminar „Demografiemanagement – am Beispiel der Generali Gruppe”

Wintersemester 2014/15
Hauptseminar „Sozialpolitik“

Sommersemester 2015
Vorlesung „Deutsches Wirtschafts- und Sozialsystem
Seminar „Deutsches Wirtschafts- und Sozialsystem”
Übung „Theorie und Methoden der qualitativen Sozialforschung“

Wintersemester 2015/16
Vorlesung „Einführung in die Sozialwissenschaften“
Vorlesung „Einführung in die Soziale Marktwirtschaft“ an der Universität von Sofia

Sommersemester 2016
Workshop „Angewandte qualitative Sozialforschung“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Wintersemester 2016/17
Vorlesung mit Übung „Einführung in die Sozialwissenschaften“

Forschungsinteressen

Das zentrale Vorhaben betrifft die Identifikation der verschiedenen Spannungsfelder, in denen die BerufsbetreuerInnen auf nationaler und europäischer Ebene handeln. Hierfür werden folgende Forschungsdimensionen miteinander verflochten:

  • Die Bestimmung des Impacts seitens der Europäischen Union und seinen Liberalisierungs- bzw. Deregulierungsbestrebungen i. H. a. die Freie Berufstätigkeit.
  • Die Begutachtung der Entwicklung der nationalen gesetzlichen Bestimmungen im Betreuungswesen und dessen Umsetzung in der Praxis. Auch die nationale Diskussion um die Kosten bzw. Kostenreduktion der Betreuung findet hier ihren Ausdruck.
  • Die Charakterisierung und Begriffsbestimmung „guter Betreuung“ und der Umsetzung der Zielsetzung der persönlichen Betreuung und der Beachtung des Wohls und der Selbstbestimmung der betreuten Personen, mit starker Konzentration auf den dementen Menschen.
  • Die Darlegung der Debatte um die Qualitätssicherung (bzw. der notwendigen Kompetenzen mit besonderer Beachtung der Empathiefähigkeit) in diesem Feld und die damit verbundene Klärung des Bedarfs an Regulierung. Auch die Debatte um Professionalisierung findet hier Beachtung.

Die sich anschließende Frage lautet, welche Spannungsfelder zwischen den Dimensionen wirksam sind. Die Antwort darauf soll dabei helfen, die Forschungsfrage zu beantworten: Inwieweit beeinflussen die Spannungsverhältnisse, in denen die selbständigen Betreuerinnen und Betreuer agieren, die zukünftige Gestaltung ihres Berufsfeldes und in welche Richtung wird sich der Betreuungsberuf entwickeln? Hierzu werden einerseits qualitative, problemzentrierte Interviews mit Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern und andererseits Expertenbefragungen mit Hilfe der Delphi-Methode durchgeführt.

Weitere Forschungsfelder

Alter(n) und Altersbilder
Pflege von Menschen mit Demenz
Lebenslage von Studierenden

Publikationen

Ahles, Lisa/ Köstler, Ursula/ Vetter, Nicole/ Wulff, Anne (2016): Studienabbrüche an deutschen Hochschulen. Stand der Thematisierung und strategische Ansatzpunkte. Baden-Baden: Nomos.

Köstler, U./ Marks, H./ Stemmer, P./ Wulff, A./ Schulz-Nieswandt, F. (2015): Studieren an der Universität zu Köln – Die Sicht internationaler Hochschulgruppen. Ergebnisse einer Befragung und einer Gruppendiskussion. Baden-Baden: Nomos. In Vorbereitung.  

Maier-Rigaud, R./ Wulff, A. (2014): Vernetzung von Berufsbetreuern in der Pflege. Eine qualitative Analyse am Beispiel der Beziehung zu Pflegeheimen. In: Sozialer Fortschritt (8), S. 196-202.

Wulff, A. (2013): Statuspassage Studienbeginn. Zwischen Vergemeinschaftung und Resilienz. Baden-Baden: Nomos.

Wulff, A. (2014): Soziale Integration der BildungsausländerInnen an der Universität zu Köln. Eine Betrachtung am Beispiel der Situation in den Wohnheimen des Studentenwerks. Baden-Baden: Nomos.